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Französische Kollegen zu Gast bei
Slevogt
25. April bis 21. November 2010
Malerei des Nachimpressionismus aus
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Sieben Gemälde von französischen Zeitgenossen
Slevogts wurden 2010 auf Schloss Villa Ludwigshöhe
gezeigt. „Kontraste und Korrespondenzen“ hätte man
diese Präsentation auch nennen können, denn die
Maler in Paris reagierten um 1900 durchaus anders
auf die Malerei der Überväter Manet und Monet als
der deutsche Impressionist Max Slevogt.
Anlass für den Besuch der "französischen Gäste"
waren zwei bedeutende Ausstellungen in Köln und
Houston (Texas), die u. a. mit Leihgaben der Max
Slevogt-Galerie ausgerichtet wurden und nun deren
Stelle vertraten.
Die kleine Ausstellung präsentierte Arbeiten der
französischen Maler Henri Edmond Cross, Henri
Lebasque, Maxime Maufra, Henry Moret und
Claude-Emile Schuffenecker. Sie gaben einen Einblick
in das differenzierte Schaffen dieser vom
Impressionismus geprägten Künstler, verdeutlichten
aber zugleich, wie sie den Stil weiterentwickeln,
teilweise systematisieren und verändern. Licht
durchflutet, leicht und ohne die dunkle Tonigkeit
der deutschen Kollegen um Max Liebermann, strahlen
die französischen Bilder eine gewisse
Unbekümmertheit aus. Die Konzentration liegt auf der
reinen Wiedergabe der Farbe und des Lichts. Diese
puren Farbdarstellungen sind vom subjektiven
Empfinden des Künstlers bestimmt.
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