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In der Pfalz und aus der Pfalz:
Malerei um 1900
Gemälde von Max Slevogt, Hans
Purrmann, Albert Haueisen und Heinrich von Zügel
23. August bis 29. November 2009
Die ehemalige Kurpfalz links und rechts des Rheins
hat um 1900 eine Vielzahl künstlerischer Talente
hervorgebracht und angelockt. Es gab keine "Pfälzer
Schule", doch in den Akademien in München und
Karlsruhe trafen sich viele Pfälzer, einige
verfolgten gemeinsame künstlerische Ziele, andere
pflegten ihre Individualität. Umgekehrt zog es viele
Maler an die Hänge der Haardt, in den Pfälzer Wald
oder in die Rheinauen. Aber auch die
Industrielandschaft bei Ludwigshafen gehört seit dem
19. Jahrhundert zur Pfalz.
Vier prominente Künstler seien hier besonders
genannt: Hans Purrmann, der von Speyer nach München
und Paris strebte – Albert Haueisen, der sich von
Karlsruhe aus immer wieder der Pfalz näherte – der
Schwabe Heinrich von Zügel, der zwischen München und
Wörth am Rhein pendelte – Max Slevogt, der während
der Sommerfrische von Neukastel aus den Blick auf
die Rheinebene festhielt. Der Ingenieur Christoph
Kröwerath hingegen, Maler im Zweitberuf, hielt die
moderne Industrielandschaft bei Ludwigshafen im Bild
fest.
40 Gemälde, darunter Leihgaben aus dem Purrmann-Haus
in Speyer, dem BASF-Unternehmensarchiv in
Ludwigshafen und dem Landesmuseum Mainz, boten einen
Überblick über das, was geborene Pfälzer und
Wahlpfälzer um die vorletzte Jahrhundertwende an
Malerei geschaffen haben.
Die weltweit größte Slevogt-Sammlung mit über 100
Exponaten ist dauerhaft im Schloss ausgestellt: sein
künstlerischer Nachlass, der 1971 durch das Land
Rheinland-Pfalz erworben und 1975 der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht wurde.
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