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Rom und Italien – Gernot Rumpf
21. August bis 13. November
2011
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Großer
Löwe,
1988, Bronze |
Großes
Japanisches Einhorn,
1993, Bronze, Farbe |
Bianca
Sforza,
1993, Bronze |
In dieser Ausstellung zeigt die Max Slevogt-Galerie
Zeichnungen, Radierungen und Plastiken des wohl
bekanntesten zeitgenössischen Künstlers der Pfalz,
Prof. Gernot Rumpf (geb. 1941).
Das spezielle Ausstellungskonzept stammt vom
Künstler und seiner Frau Barbara Rumpf, und es wirft
einen Blick auf die Anfänge seiner Künstlerlaufbahn,
als er 1972 den Rom-Preis gewonnen und sich
infolgedessen bis 1973 zu einem Studienaufenthalt in
der Deutschen Akademie Villa Massimo aufgehalten
hatte. Überwiegend Werke, die in Zusammenhang mit
Italien und Rom entstanden sind, werden in den
Räumen der Max Slevogt-Galerie sowie im Außenbereich
und im Innenhof der Villa Ludwigshöhe zu sehen sein.
Neben Bronzen sind dies auch bisher nie gezeigte
Skizzenbücher, Zeichnungen und Fotos von Rom und
Italien.
In Rumpfs Werken verbinden sich Phantasie und
Wirklichkeit zu Metamorphosen des Lebens: Mensch,
Tier und Ding verschmelzen zu bisweilen absichtlich
grotesken Formen, deren Kern versteckt den Zündstoff
des Zeitgenössischen in sich birgt. Gutes kann zum
Bösen mutieren, Naives zum Dämonischen,
Schutzbedürftiges zum Aggressiven, im Heroischen
schlummert das Lachhafte. Eine enorme handwerkliche
Präzision und Liebe zum Detail prägen die Figuren.
Ihre Gestaltung enthält Botschaften, die von Rumpfs
tiefem existentiellen Humor zeugen und ihn
gleichzeitig als sehr kritischen Beobachter des
Panoptikums Welt verraten. Folgerichtig darf in
dieser Ausstellung der Besucher auch manche
Plastiken anfassen, BE–GREIFEN, und ihre geheimen
Mechanismen und Bedeutungen erkunden.
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