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Vom Impressionismus zur
Abstraktion: Adolf Hölzel und seine Freunde
Meisterwerke der Sammlung Charlott
und Tistou Kerstan und Marcar Collection
13. April bis 3. August 2008
Adolf Hölzel (1853 – 1934) war 15
Jahre älter als Slevogt. Er malte zunächst
impressionistisch, suchte aber noch als 60 jähriger
nach neuen Ausdrucksformen und fand zur Abstraktion.
Er lehrte in Stuttgart. Seine zahlreichen Schüler
durften sich frei zu ausgeprägten, individuellen
Persönlichkeiten entwickeln.
Die Ausstellung zeigte rund 50 Werke von Hölzel,
Oskar Schlemmer, Willy Baumeister, Ida Kerkovius und
anderen Künstlern aus dem zweiten und dritten
Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Wie in der ersten
Ausstellung der Max Slevogt-Galerie im Jahr 2008
wurden die Gemälde von Slevogt also deutschen
Zeitgenossen gegenüber gestellt, die jedoch eine
ganz andere Art der Malerei pflegten als er.
Die Sammlung von Charlott und Tistou Kerstan wurde
während eines halben Jahrhunderts mit Liebe zur
Kunst, aber auch außerordentlicher Kennerschaft
zusammengetragen. Das Ehepaar Kerstan teilte seine
Freude an seinen Bildern stets mit Freunden und
stellte sie wiederholt in der Öffentlichkeit vor.
2007 wurde die Sammlung, die ein weites Spektrum vor
allem deutscher Kunst des 20. Jahrhunderts zeigt, in
Reggio Emilia ausgestellt und in einem
deutsch-italienischen Katalogbuch dokumentiert.
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