Max Slevogt-Galerie
auf Schloss "Villa Ludwigshöhe" in Edenkoben/Pfalz
 
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Wildschwein und Auerhahn – Tierbilder von Julius Grünewald
31. Juli bis 25. September 2005

An die 30 Porträts von freundlichen, unheimlichen oder blutrünstigen Keilern erwarteten die Besucher der Ausstellung „Wildschwein und Auerhahn“. Der 1965 in Worms geborene Julius Grünewald hat Ende der 90er Jahre Dutzende von Wildsauen in Öl gemalt, die in ihrem jeweils ganz individuellen Ausdruck an die Bilder der Ahnengalerie eines alten Adelsschlosses erinnern. Nicht weniger originell blicken Grünewalds Bildnisse von Auerhähnen, Krähen, Hasen, Hirschen und Füchsen fröhlich, teilnahmslos oder verschreckt aus dem Rahmen.

Mit den Tierporträts wurde zugleich das Thema Jagd anvisiert und zwar im doppelten Sinne: Der Maler Grünewald ist auf der Jagd nach dem Menschen im Tier. Mehrere historische Jagdbilder aus dem Landesmuseum Mainz zeigten das Tier dagegen in der Opferrolle.

Die Leidenschaft für die Jagd verband den Prinzregenten Luitpold und Max Slevogt, die beide in der Pfalz auf die Pirsch gingen. Gemälde aus der Max-Slevogt-Galerie, die für das Thema von Bedeutung sind, wie „Selbstbildnis als Jäger“ (1907) und „Prinzregent Luitpold“ (1908) wurden mit neuem Kommentar in die Ausstellung einbezogen.